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Wir,
das sind Tanja und Achim, mittlerweile auch schon knapp über
vierzig, beide Diplom-Biologen und Tanja ist geprüfte Hundekrankengymnastin
mit eigener Praxis
seit 2003.

Mit Tieren groß
geworden, war es während Studium und Arbeit als wissenschaftliche
Mitarbeiter nicht möglich Hund oder Katze ein wirklich gutes
Zuhause zu bieten. Das änderte sich während unserer Tätigkeit
als Wissenschaftsjournalisten: Schnell
zog Cyril bei uns ein, gefolgt von Alarma, Nanuc und Lany. Mit Cyril
entdeckten wir unseren gemeinsamen Spaß am Hundesport, zunächst
Agility, später Dogdance und Nasenarbeit. Er führte Achim
zum Agility-Trainerschein.
Es waren Nucs
Rücken- und Knieprobleme, die Tanja 2002 zur Hundephysiotherapie
brachten.
Auch Achim hat
sich beruflich verändert und arbeitet jetzt für ein Pharmaunternehmen.
In
den folgenden Jahren blieb der eine oder andere Nothund bei uns,
es war Clancy, der uns letztendlich zu den Schafen führte -
danke Clancy.

Hundezucht:
Als
Cyril 1999 einzog, begannen wir über die Hundezucht nachzudenken.
Schnell war uns klar: Je mehr wir wussten, desto mehr wussten wir,
dass wir nichts wussten. Das Wissen rund um Genetik, Anatomie und
Verhaltensbiologie aus dem Studium ist zwar sehr nützlich,
doch ist die Praxis im Leben mit Hunden und die Hundezucht viel
facettenreicher. Die Arbeit im Tierschutz, in der Hundekrankengymnastikpraxis
und unsere eigenen Hunde zeigen uns jeden Tag, wie wichtig dieses
fundierte Wissen über Aufzucht und Prägung, Erbkrankheiten
und Verhalten von Hunden ist, damit gesunde und wesensfeste Hunde
geboren werden.

So
schauten wir in den vergangenen zehn Jahren vielen Züchtern
über die Schulter, lasen Studien und Bücher, stöberten
in Datenbänken und Ahnentafeln, besuchten Züchterseminare
und sind einigen Züchtern für zahlreiche informative Gespräche
sehr dankbar.
Auf der anderen Seite waren da immer wieder Tierschutzhunde, die
sich in unser Herz schlichen.
In
der Hundekrankengymnastikpraxis erlebt Tanja fast täglich,
dass es stets die Hunde sind, die die Folgen eines naiven Welpenwunsches
einiger Menschen oder der Gier nach finanziellem Gewinn ausbaden
müssen. Sei es durch schmerzhafte Skeletterkrakungen oder psychische
Probleme, die oft vermeidbar wären, hätten die Menschen
mehr Sachverstand bei Wurfplanung und Welpenaufzucht bewiesen. Umso
wertvoller sind die vielen kompetenten und guten Züchter.
Mabel zeigte
uns von Anfang an, wie einfach und wunderschön das Leben für
und mit einem fröhlichen, kerngesunden Gute-Laune-Hund ist
und die Idee einer kleinen Sheltiezucht nahm immer mehr Gestalt
an. Im März 2010 war es dann so weit: Mabel schenkte vier
Sheltiewelpen das Leben.
Sehr dankbar sind wir Mabels und Naimis
Züchterinnen, die uns bei allen Fragen immer mit Rat und Tat
zur Seite standen und uns diese beiden Traumhunde anvertrauten.

Von der Rasse
Sheltie schwärmte ein Dozent an der Uni Tanja bereits 1992
vor; 1998 trafen wir dann den ersten Sheltie. In den nächsten
Jahren lernten wir auf Agilityturnieren und Seminaren immer mehr
Shelties kennen und lieben: Lernbegeisterte, temperamentvolle, fröhliche
und wunderschöne Hunde, die alle sehr verträglich waren.
Die FCI schützte
im Februar 2009 unseren Zwingernamen: Shelties vom Schafhügel.
Er entstand, da eine unserer Weiden fast ein Jahrhundert Zimmermannhügel
hieß, da es ein Zimmermann war, der unser Haus erbaute und
auf der trockenen Erhebung Dachstühle montierte. Seit unsere
Schafe dort grasen, heißt diese Weide Schafhügel,
auf der die Hunde gerne spielen und toben.
Unser
Zuhause: Der Stadt und dem täglichen Pendeln
zwischen gepachteter Schafweide, großer Parzelle und Gassigebiet
überdrüssig, machten wir uns auf die Suche nach einem
Resthof und Ende 2006 fanden wir ihn: Ein altes Landhaus von 1918
zwischen Bremen und Nienburg, damals angebaut an ein noch älteres
Fachwerkhaus mit Stall und über 3 Hektar Land direkt am Haus.
Eingezogen
sind wir im April 2007, als gerade Küche und ein Bad halbwegs
renoviert und drei Räume bewohnbar waren. Eine kleine Weide
für die Schafe war auch fertig eingezäunt. Der Satz: Oh,
da habt Ihr aber noch viel zu tun" ist in diesem Haus verboten
;-). Mittlerweile sind wir eine ganze Ecke weiter - drinnen wie
draußen. Nach dem Ziehen von 1400 Meter Zaun und Bauen von
26 Toren, gibt es nun zwei kleine und zwei große Weiden, die
die Schafe im Wechsel beweiden, so dass eine immer den Hunden als
Spielplatz zur Verfügung steht.

Auch drinnen
ging es Stück für Stück weiter, immer so viel, wie
Tiere und Jobs uns Zeit ließen. Achim kann sich handwerklich
austoben. Egal wie chaotisch die Baustelle auch manchmal war und
wie viele Flüche wir beim Renovieren ausstießen: wir
haben uns hier von Anfang an sauwohl gefühlt und genießen
täglich die wunderschöne Natur und Ruhe. Der Blick aus
dem Fenster über unsere Weiden bis zum Wäldchen erfreut
uns immer wieder.

Die
Hunde finden es toll so viel Platz zu haben und Alarma genoss es
mit uns und dem Rüdelchen spazieren zu gehen.

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